{"id":1551,"date":"2015-08-17T18:13:35","date_gmt":"2015-08-17T16:13:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.krautz.de\/jagd\/?page_id=1551"},"modified":"2017-01-08T17:02:16","modified_gmt":"2017-01-08T16:02:16","slug":"waidmannssprache","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.krautz.de\/jagd\/waidmannssprache\/","title":{"rendered":"Waidmannssprache"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Waidmannssprache ist die Sondersprache der J\u00e4ger. Sie ist eine der umfangreichsten Sondersprachen die wir kennen, die \u00fcber viele Jahrhunderte hinweg entstanden ist. Die Waidmannssprache ist wohl die \u00e4lteste und zugleich die gr\u00f6\u00dfte Zunftsprache. Sie ist Kulturgut und unabdingbar mit dem Waidwerk verbunden.<\/p>\n<p>Die Waidmannssprache dient nicht, wie so mancher vermuten mag, zur Abgrenzung der J\u00e4ger vom Rest der Welt oder gar als Hilfsmittel zur Verbreitung des J\u00e4gerlateins, sondern stellt ein sehr effizientes Mittel zur Beschreibung der Umwelt eines J\u00e4gers dar.<\/p>\n<p>Etwa im 12. Jahrhundert (manche behaupten im 7. Jahrhundert und eher) liegen dann die Wurzeln einer jagdlichen Standessprache, die weit \u00fcber den fachsprachlichen Aspekt hinaus ging und im 16. Jahrhundert zu ihrer vollen Entfaltung kam.<\/p>\n<p>Der J\u00e4ger wollte sich in Kleidung, Gehabe und nat\u00fcrlich auch durch seine Sprache als Mitglied seines Standes vom B\u00fcrger und vom Bauern abheben. Dass der Waidmannssprache auch heute noch teilweise der Nimbus einer &#8222;Geheimsprache&#8220; anhaftet, hat seine Wurzeln in jener Zeit.<\/p>\n<p>Die J\u00e4gersprache war nie etwas Starres, sie hat sich laufend ver\u00e4ndert. Sie musste sich auf neue Jagdarten und neue Wildarten einstellen. Die heutige J\u00e4gersprache orientiert sich dementsprechend an der modernen Jagdpraxis.<\/p>\n<p>Solange die Waidmannssprache nur unter J\u00e4gern &#8211; und nicht im Gespr\u00e4ch mit Nichtj\u00e4gern &#8211; benutzt wird, bringt sie nachvollziehbare Vorteile: Sie f\u00e4ngt jagdlich wichtige Feinheiten ein, die man mit der normalen Sprache kaum darstellen kann und dient damit einer pr\u00e4zisen Verst\u00e4ndigung der J\u00e4ger.<\/p>\n<p>F\u00fcr jemanden, der sich zum ersten mal damit besch\u00e4ftigt, d\u00fcrften diese Ausdr\u00fccke sehr verwirrend sein, zumal es f\u00fcr ein und dasselbe mehrere verschiedene Begriffe etabliert haben, z.B. das Fell des Rehs nennt sich Decke, w\u00e4hrend das Fell des Wildschweins sich Schwarte nennt.<\/p>\n<p>Nun darf man, wie bei jeder Sprache, nicht f\u00fcr alle Dinge eine logische Erkl\u00e4rung suchen, man wird sie nur schwerlich finden. Um sich genau in diesem Wirrwarr zurecht zu finden, soll diese Aufbereitung hier im Internet dienen.<\/p>\n<p>Belauschen wir das Gespr\u00e4ch zweier J\u00e4ger:<\/p>\n<blockquote class=\"text-big shortcode-blockquote\"><p>Am 1. Mai sind die B\u00f6cke aufgegangen. Ich bin sofort auf Abendanstand gegangen. Auf dem Weg zur Kanzel erblicke ich in der Ferne einen Infanteristen, der noch Schonzeit hat und damit nicht frei war. Als ich nach seinem Gel\u00e4uf suchte, um am Sporn das Alter zu bestimmen, brach aus der Dickung ein \u00dcberl\u00e4ufer aus. Mit meiner Bockb\u00fcchsflinte trug ich einen Schuss an. Leider lag der \u00dcberl\u00e4ufer nicht im Feuer. An der Anschussstelle konnte ich Schwei\u00df und Losung entdecken, vermutlich ein Waidwundschuss. Nachdem ich den angeschwei\u00dften \u00dcberl\u00e4ufer krank werden lie\u00df, nahm ich die Nachsuche auf. Die Nachsuche war erfolgreich. Ich habe das St\u00fcck vor Ort versorgt und nach dem Aufbrechen den letzten Bissen gegeben.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Dem au\u00dfenstehenden Zuh\u00f6rer kommen einige Fragen auf. Wieso gehen B\u00f6cke auf? Warum schont man einenunfreien,gespornten Infanteristen und erschie\u00dft einen \u00dcberl\u00e4ufer, den man eher gefangen nehmen sollte? Wieso schwitzt denn das Tier am 1. Mai so?<\/p>\n<p>Was ist also passiert? Am 1. Mai beginnt die Jagdzeit auf das m\u00e4nnliche Reh, dem Bock. Der Abendanstand ist die Ansitzjagd am Abend. Man wartet also auf einer Kanzel bis sich das Wild auf Schussentfernung n\u00e4hert. Ein Infanterist ist ein Fasan zu Fu\u00df. Seine Jagdzeit beginnt am 1. Oktober. Das Gel\u00e4uf sind die Fu\u00dfabdr\u00fccke, man kann auch Spur sagen. Die Altersbestimmung erfolgt am Sporn, einer hintere Zehe. Ein \u00dcberl\u00e4ufer ist ein m\u00e4nnliches Wildschwein im 2. Lebensjahr, also ein Jugendlicher. Eine Bockb\u00fcchsflinte ist eine kombinierte Waffe, die oben einen Schrotlauf hat und unten einen Kugellauf (\u00fcbereinander aufgebockte L\u00e4ufe). Mit dieser Waffe kann man fast alles in Deutschland vorkommende Wild erlegen und nicht nur B\u00f6cke. Im Feuer liegt Wild, wenn der Schuss sofort t\u00f6dlich ist. Schwei\u00df ist aus dem K\u00f6rper ausgetretenes Blut. Losung ist Kot. Ein Waidwundschuss ist ein Schuss, der den Bauchraum verletzt hat. Nach dem Schuss l\u00e4sst man das Wild in Ruhe, damit es in Ruhe verbluten und nicht noch Hunderte Meter fl\u00fcchtet. Versorgen bedeutet dem Wild die Bauchdecke aufzusch\u00e4rfen (aufschneiden) und die Innereien herausnehmen. Der letzte Bissen ist die Ehrerbietung gegen\u00fcber dem m\u00e4nnlichen Wild. Man steckt dem Wild einen Zweig von bestimmten Baumarten in den \u00c4ser (Maul).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Anglizismus<\/strong><\/p>\n<p>Auch die J\u00e4gersprache ist nicht nicht frei von \u00e4u\u00dferen Einfl\u00fcssen. Anglizismen, also Einfl\u00fcsse der englischen Sprache in die deutsche Sprache,  schleichen sich ein.<\/p>\n<p>Ein Beispiel ist das &#8222;Monitoring&#8220;, was soviel wie Beobachtung oder \u00dcberwachung hei\u00dft. H\u00f6rt man Funktion\u00e4re oder liest man Fachbeitr\u00e4ge, so ist vom &#8222;Hasenmonitoring&#8220; die Rede. Offenbar klingt &#8222;Hasenbeobachtung&#8220; irgendwie zu unbedeutend. Genauso verh\u00e4lt es sich mit dem &#8222;Wildlifemanagement&#8220; und &#8222;Crossover-Strategien&#8220;. Ich hoffe, dass sich diese Funktion\u00e4rssprache nicht in der breiten J\u00e4gerschaft durchsetzen wird. Solche Phrasen benutzt auch nicht der einfache J\u00e4ger.<\/p>\n<p>Mehr Bedenken habe ich dagegen beim allt\u00e4glichen Sprachgebrauch. Man kann beim jagdlichen Schie\u00dfen mit &#8222;Matchwaffen&#8220; schie\u00dfen. Zur Jagd f\u00e4hrt man mit dem &#8222;Sport Utility Vehicle (SUV)&#8220;, Jeep oder Offroader, statt mit dem Gel\u00e4ndewagen. Schaut man Jagdkataloge durch, dann gibt es &#8222;Allround-Schuhe&#8220;, Ferngl\u00e4ser mit den Bezeichnungen &#8222;Nighthunter&#8220;, Werkzeuge die &#8222;Multi-Tool&#8220; hei\u00dfen. Zur M\u00fctze wird Cap gesagt, die Jagdunterhosen hei\u00dfen &#8222;Shorts&#8220;. Der gute alte Jagdr\u00fccksack wird als &#8222;Bag&#8220; bezeichnet.<\/p>\n<p>Es ist Sache der J\u00e4gerschaft, die Waidmannssprache zu pflegen und zu erhalten.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Waidmannssprache ist die Sondersprache der J\u00e4ger. Sie ist eine der umfangreichsten Sondersprachen die wir kennen, die \u00fcber viele Jahrhunderte hinweg entstanden ist. 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